Befristeten Arbeitsvertrag nachträglich geändert: Mündlich heißt nicht immer unwirksam

Das Bundesarbeitsgericht hat klargestellt, dass eine Befristungsabrede nicht automatisch unwirksam  ist, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer nachträglich mündlich auf einen früheren Arbeitsbeginn einigen. Doch das Urteil ist ein Ausnahmefall. Es zeigt einmal mehr, wie wichtig genaue schriftliche Befristungsabreden für Unternehmen sind.

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Lieferkettensorgfaltspflichten 2024: Arbeitsrechtliche Anforderungen an Großunternehmen

Spätestens jetzt müssen Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern ihre Lieferketten mit Blick auf Menschenrechte und Umweltschutz genau überwachen. Erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag, welche Schutzgüter im Arbeitsrecht betroffen sind, wie sich das Gesetz auf individuelle Arbeitsverhältnisse auswirkt und welche Rechte und Pflichten Wirtschaftsausschuss und Betriebsrat bekommen.

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Aktuelle Entwicklungen im Mindestlohn: Auswirkungen auf Arbeitgeber

Die Dynamik in der Arbeitswelt bringt auch in diesem Jahr Veränderungen mit sich, die Arbeitgeber im Blick haben sollten. Insbesondere die Anpassungen im gesetzlichen Mindestlohn beeinflussen verschiedene Aspekte der Beschäftigungspraxis. In unserem Interview mit Dr. Christian Ostermaier geben wir einen Überblick über alles Wissenswerte für Arbeitgeber.

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Wirksame Kündigungen trotz fehlerhafter Massenentlassungsverfahren?

25. Januar 2024 | Eleni Mpoura | Arbeitsrecht

An Deutschlands oberstem Arbeitsgericht bahnt sich eine wichtige Rechtsprechungsänderung an: Das BAG signalisiert, dass Fehler im Anzeigeverfahren von Massenentlassungen bald nicht mehr zur Unwirksamkeit von Kündigungen führen könnten. Für Unternehmen wäre das ein großes Risiko weniger. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. 

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Arbeitsgericht zu Jobrad-Modell: Arbeitnehmer müssen E-Bike-Leasingraten auch bei Krankheit zahlen

Das Arbeitsgericht Aachen hat entschieden, dass eine Klausel, die vorsieht, dass ein Arbeitnehmer die Leasingraten für sein geleastes Dienstrad auch bei Krankheit zahlen muss, wirksam ist. Schließlich könne er das Fahrrad ja auch weiterhin nutzen. Das erhöht die Praktikabilität und damit die Attraktivität dieses bei Arbeitnehmern beliebten Modells für Unternehmen.

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Bundesarbeitsgericht beschränkt das Recht auf Unerreichbarkeit nach Feierabend

Das Bundesarbeitsgericht stellt in einem aktuellen Urteil klar, dass Arbeitnehmer keineswegs ein absolutes Recht haben, in ihrer Freizeit nicht erreichbar zu sein. Arbeitgeber können in bestimmten Fällen vertraglich vereinbaren, dass Mitarbeiter auch nach Dienstschluss für dienstliche Anweisungen erreichbar sein müssen.

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Arbeit auf Abruf: Wenn nichts vereinbart ist, gelten 20 Stunden pro Woche

21. Dezember 2023 | Dr. Christian Ostermaier | Arbeitsrecht

Ein Arbeitsvertrag ohne festgelegte Arbeitszeit? Das gibt es, aber das Gesetz geht dann von einer bestimmten wöchentlichen Arbeitszeit aus. Das Bundesarbeitsgericht hat in einem aktuellen Urteil geklärt, dass daran auch eine jahrelang andere Handhabung nichts ändert. Arbeitgeber tun gut daran, klare Vereinbarungen mit dem Arbeitnehmer zu treffen.

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Unternehmensverantwortung: Sorgfaltspflichten in den Lieferketten aus Sicht der Zulieferer und Dienstleister

Deutsche Unternehmen müssen ihre Lieferketten genauer überwachen. Das neue Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz fordert Risikomanagement, regelmäßige Analysen, Grundsatzerklärungen, Abhilfemaßnahmen und Dokumentation von großen Unternehmen. Die wollen jetzt ihrerseits die kleineren mittelständischen Unternehmen in die Pflicht nehmen.

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Vorschlagsliste zur Betriebsratswahl: Gefährlicher Smiley 😊 im Kennwort

Er lächelt so harmlos, doch eine aktuelle Entscheidung des Kölner Landesarbeitsgerichts zeigt, wie gefährlich ein Smiley am falschen Ort sein kann. Im Kennwort der Vorschlagsliste für eine Betriebsratswahl ist ein 😊 nämlich unzulässig – und kann so, wie viele andere Details, die ganze Wahl gefährden.

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Arbeitszeiterfassungssysteme: Warum Unternehmen lieber noch abwarten sollten

30. November 2023 | Dr. Christian Ostermaier | Arbeitsrecht

Das Gesetz zur Arbeitszeiterfassung ist noch nicht da, doch viele Unternehmen bereiten sich schon vor. Ein aktuelles Urteil räumt dem Betriebsrat aber ein Initiativrecht bei der Gestaltung der Zeiterfassung ein – und betont, dass Unternehmen dieses Recht nicht umgehen dürfen, indem sie vorher Nägel mit Köpfen machen.

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