Leitfaden zum Projektvertrag – Hintergründe, praktische Tipps und ein Mustervertrag

Law-BlogWie häufig bei vergleichbaren Anlässen ist es uns eine durchaus eigennützige Freude, ein fesselndes neues Buch der Law-Blogger vorzustellen – den Leitfaden „Projektverträge im IT- und Agenturbereich“ aus dem Hightext-Verlag. Wie bei allen in gleicher Reihe erschienen Werken üblich, erhält der geneigte Erwerber neben der Hardware (Buch) die Software (die vorgeschlagenen Klauseln für einen Muster-Projektvertrag) zum Download über die Webseite des Verlages. Sie finden Einzelheiten zum Werk und natürlich auch eine Kaufoption im iBusiness-Internetshop.

Gestatten Sie uns nachfolgend ein paar Gedanken zur Frage, warum man überhaupt ein Buch zum eher spröden Thema Projektvertrag lesen sollte und wieso, wenn schon, gerade unseres. Weiterlesen

AGB im Kreativbereich – für Agenturen, Dienstleister und Freiberufler

Law-BlogEine ebenso große wie eigennützige Freude ist es uns, verkünden zu dürfen, dass ein neues Buch der Law-Blogger, „AGB für Agenturen, Dienstleister und Freiberufler“ in den Online-Shops des herausgebenden Hightext-Verlages und dem „communicators shop“ bereits bestellt werden kann. Da die Werke noch im Druck sind, dürfe die Auslieferung aber erst im nächsten Monat erfolgen.

Das Werk wendet sich an Agenturen, Dienstleister und Freiberufler, die – im weiteren Sinn – Kreativleistungen erbringen. Das kann etwa die Erstellung, Anpassung oder Änderung von Werbekonzepten, Webseiten, Software sein, aber auch Grafiker, Designer und Texter werden angesprochen. Der Leitfaden bietet Hilfestellung, eigene AGB passend und rechtssicher zu entwerfen sowie fremde AGB zu verstehen und in ihrer Tragweite einschätzen zu können.

Und das ist wichtig. Denn jedem Rechtsgeschäft, auch wenn es „per Handschlag“ abgeschlossen wird, liegen komplexe rechtliche Abreden zugrunde, selbst wenn den Parteien das oft nicht bewusst wird. Ohne gesonderte Regelung der rechtlichen Punkte gilt das durch Gesetz vorgegebene, so genannte dispositive Recht. Dieses stellt gleichsam einen Vorschlag dar, den der Gesetzgeber als ausgewogen und sinnvoll für den Fall ansieht, dass die Parteien keine abweichenden Vereinbarungen treffen. Als dieses dispositive Gesetzesrecht kommt im Fall von Agenturen insbesondere das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in Betracht, aber auch das Handelsgesetzbuch (HGB), das Urheberrechtsgesetz (UrhG) und weitere Vorschriften. Dabei gilt etwa das BGB in mehr oder minder ursprünglicher Form bereits seit dem Jahr 1900, es regelt zwar den Finderlohn bei Tieren (971 BGB) und sehr umfassend das Bienenrecht (§§ 961-964 BGB), redet auch von Mühlen, Schmieden und Brauhäusern (§ 98 BGB), erwähnt aber an keiner Stelle Agenturen. Auf viele der speziellen rechtlichen Bedürfnisse der Kreativbranche ist das BGB mithin nicht zugeschnitten.
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Upgrade WordPress 2.0

Law-BlogAn den stillen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr, da hat man ein wenig Zeit, über das nachzudenken, was war, zu evaluieren, was ist, und zu planen, was werden soll. Und natürlich Software upzugraden.

Das jedenfalls haben sich wohl die Jungs von WordPress gedacht und die User – zu denen ja auch das Law-Blog zählt – mit der Version 2.0 beglückt. Wir haben das einfach mal installiert. Als Nutzer merken Sie das vielleicht gar nicht, „under the hood“ hat sich aber in der Tat einiges verändert.

Das Upgrade ist simpel und selbst vom wenig geübten User (etwa einem Anwalt) relativ einfach durchzuführen. Leider funktionieren die Hälfte der Plugins nicht mehr mit der neuen Version. Nunja, was ist schon vollkommen.

Ein Dankeschön jedenfalls an die Programmierer, die ein tolles System wie WordPress unentgeltlich zu Verfügung stellen und auch noch konsequent weiter entwickeln.

PS: Falls Sie auf Probleme im Blog stoßen, seien Sie doch so nett und schreiben einen Kommentar oder eine Email. Danke!

Wir sind in Ihrem Fernseher. Oder auch nicht (Edit)

Law-BlogDie Bescheidenheit verbietet es mir, allzu sehr darauf hinzuweisen, dass ich – in meiner Funktion als einer der Law-Blogger – am Sonntag, dem 23.10.2005 in FocusTV auf Pro7 ab 23:00 Uhr ein paar launige Sätze zum Thema „Weblogs und Recht“ sagen werde. Ich weiß leider selbst nicht welche: aus der Stunde Film- und Interviewmaterial sind 45 Sekunden geworden.

Wenn das Wahrhol’sche Wort von den 15min Ruhm wahr ist, dann bleiben also immerhin noch 14 Minuten und 15 Sekunden für die Zukunft übrig.

Edit 24.10.05: Es bleiben sogar noch volle 15min übrig. Die rechtlichen Fragen waren dann wohl doch nicht spannend genug, um im Programm zu bleiben. Schade nur um den bei den Dreharbeiten vertrödelten Nachmittag. Sie werden jedenfalls weiterhin lesen müssen, mit dem Ansehen wird es demnächst wohl nichts.

Renovierung und neue Feeds

Law-BlogEine Nachricht in eigener Sache und insbesondere, wenn Sie dieses Blog über einen Feed-Reader lesen. Heute (13.9.2005) Abend wechselt das Law-Blog auf ein neues Backend und erhält in diesem Zuge auch gestalterisch ein Update. In diesem Zuge werden – wenn alles glatt läuft – die alten URLs erhalten bleiben, es besteht also kein Bedarf zum Update von Bookmarks. Das wird aber nicht für die Feeds gelten. Uns ist kein Verfahren bekannt, deren URLs aufrecht zu erhalten; wir sind aber auch Anwälte, keine Programmier.

Die Feeds sollten sich nach der Aktualisierung unter http://www.law-blog.de/feed (für die Artikel) bzw. http://www.law-blog.de/comments/feed finden. Aber schauen Sie lieber selbst noch einmal vorbei und prüfen Sie das nach…

Content-Bizz zu Business Weblogs

Bereits am Gründonnerstag veranstaltete der FIWM eine Diskussionsrunde im Rahmen der „Netzblicke“ und des „Content-Bizz“ zum Thema „Business-Weblogs – wie sehen die Geschäftsmodelle aus?“ Beteiligt war auch das Law-Blog.

Den Anfang der Vortragenden machte Nico Lumma von Orangemedia, den Machern von blogg.de, der in das Thema einführte, indem er einen Abriss über die Technik von Blogs allgemein und einen Überblick über den Markt für Blogs in Deutschland im besonderen gab. Überrascht hat mich hier, dass hierzulande gerade gut 9.000 aktive Blogs bestehen, im Gegensatz zu etwa zwei Millionen (!) in den USA.
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Ergänzende berufsrechtliche Gesetze und Regelungen finden Sie auf den Seiten der BRAK.

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