Foreign investment in Indonesia requires a legal entity incorporated under Indonesian law. This legal entity can either be established as a legally independent subsidiary of the foreign company or as a joint venture between the foreign investor and an Indonesian company.
A so-called Perseroan Terbatas (PT) is a limited liability company comprising of elements also found in the German Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) and the German Aktiengesellschaft (AG). It has three corporate organs, namely the General Shareholders Meeting, the Board of Directors and The Board of Commissioners. A PT is obliged to pay corporate income tax in Indonesia. The rates vary depending on the income of the company. The foreign investor, however, is limited to the legal form of a Perseroan Terbatas (PT), more specific a Penanaman Modal Asing (PMA), a limited liability company incorporated under Indonesian law.
There are two ways to set up a PMA; either the foreign investor can establish a company that is a) completely 100 percent owned by him or b) form a joint venture with an Indonesian company as partner.
There is one requirement that has to be fulfilled by foreign sole owner; the PMA must divest an unspecified portion of shares to an Indonesian party within a period of 15 years. The exact percentage of the so-called sebagian is not fixed by law; this is why the BKPM determines the rate depending on each case.
The other possibility to establish a PMA is by means of a joint venture with an Indonesian partner. Eligible as Indonesian partner to a joint venture with a foreign investor are natural persons as well as legal entities.
To set up a PT at least two founders are needed. The founders can be either natural persons or legal entities regardless to their nationality. For PMA companies it is stated by law, that the required amount is decided by the BKPM for each company individually depending on its activities and a business calculation to be submitted to the BKPM. Therefore, the assigned capital required tends to be a lot more than the amount determined by law. In general, for production companies, the assigned capital required can be framed at around 200,000 US$, for non-production companies it amounts at about 100,000 US$.
The shareholders of a PT are not personally liable for the obligations of the company because the PT is a separate legal body and independent with regard to its shareholders. Therefore the foreign investors or the foreign company are only liable with the capital they invested into the PT, but not with their personal assets. This is applicable even if the losses of the PT exceed its assets. There is only one exception to this limited liability when the company has not been incorporated properly.
The foreign investment by incorporating a PT PMA has to be approved by the Investment Coordinating Board, BKPM. The foreign investor has to file an application for approval with the BKPM using the so-called Model I /PMA form. In addition, detailed information has to be given for example concerning investors and shareholders, description of the proposed business, etc.
After the foreign investment has been approved by the BKPM, the Articles of Association have to be drawn up in Indonesian language and have to be notarized. Along with efficient proof that the assigned capital for establishing the PMA is paid in, it has to be submitted to the Ministry of Justice for approval under company law. Only upon that approval, the PMA becomes a legal entity. Before commencing business the PMA has to obtain some additional licenses at various governmental authorities, e.g. tax registration number NPWP and permanent business license IUT etc. The initial license for foreign investment granted by the BKPM is valid for three years. Within that time, the PMA has to actually start the commercial operation and apply for the permanent business license, called Izin Usaha Tetap, (IUT). The validity of this license is 30 years and can be renewed for another 30 years. The procedure to establish a PT PMA as a legal entity normally takes around 2 months.
(Teile des Textes entsprechen dem Legal-Teil des Investmentguides der EKONID, weitere Informationen können auf der Homepage der Kammer eingesehen werden. Der Investmentguide wird gerade völlig neu überarbeitet und sollte Mitte des Jahres zur Verfügung stehen)

Das Werk für den IT-Profi mit rechtlichen Fragen: 




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Carsten Fritsche
Korruption und Schmutzkampagnen gefährden deutschen Mittelstand im Ausland (Carsten Fritsche, Jakarta, )
Es ist seit Jahren bekannt, dass sich große deutsche Firmen in China oder Russland zu ihrem Leidwesen einer trägen und oft korrupten Bürokratie gegenüber sehen. Investitionen werden verzögert, „Zuwendungen“ werden offen und ungeniert verlangt und häufig dauert es Jahre, bis sich der gewünschte Geschäfterfolg einstellt. Was Global Player mit ihrer Manpower und finanziellen Ressourcen leichter wegstecken mögen, kann für den deutschen Mittelstand katastrophale Folgen mit sich bringen. Es gibt Länder, in denen ein erfolgreicher Markteintritt mit allen Mitteln verhindert werden soll. Konkurrenten kämpfen mit harten Bandagen: Da wird bestochen und betrogen, unverhohlene Drohungen ausgestoßen oder Personal abgeworben, Firmendaten gestohlen und Schmutzkampagnen losgetreten, die nur allzu häufig zum Selbstläufer werden.
Ein Beispiel dafür ist Indonesien, das im aktuellen Corruption Perceptions Index der renommierten NGO Transparency International Platz 134 von insgesamt 163 Plätzen einnimmt – eine traurige Auszeichnung. Besonders auf dem boomenden Sicherheitsmarkt in Indonesien wird deutlich, dass es für spezielle und aufwendige Technologien nur wenige Anbieter, dafür aber einige Neider gibt, die mit unfairen Methoden versuchen, erfolgreiche Wettbewerber vom Markt zu drängen. Ein beliebter Vorwurf ist hier die angebliche Förderung der Korruption im Lande. Natürlich erscheint es plausibel, gerade in jenen Staaten dies dem Wettbewerber zu unterstellen, in denen sich ohnehin ausländische Investoren mit zweifelhaften Angeboten konfrontiert sehen. Wer unter solchen Bedingungen sauber arbeiten und investieren möchte, hat es oft schwer.
Die Hamburger Firma Dermalog, ein „Entrepreneur des Jahres 2007“ und Träger diverser anderer Auszeichnungen, kann davon ein Lied singen: Vor einigen Jahren streute ein bis dato völlig unbekanntes und auch heute unauffindbares „Thinktank“ mit dem nichtssagenden Titel „Center for Business and Association Studies (CEBAS)“ diverse Gerüchte, die – in einem Klima politischer Umbrüche und Reformbemühungen – Dermalog mit Korruption in Indonesien in Zusammenhang brachte. Die damaligen spärlichen Pressemeldungen in Indonesien brachten zum Teil völlig identische Behauptungen in Umlauf, deren Ursprung mehr als zweifelhaft ist. Nach der Einschätzung von Fachleuten, z.B. der International Crisis Group, existierten CEBAS und die angeblich dort beschäftigten Personen nicht. Vielmehr geht man davon aus, dass Organisationen wie CEBAS vorsätzlich von Konkurrenten aus dem Boden gestampft werden, um auf diesem Wege den erfolgreichen Konkurrenten – in diesem Fall die deutsche Firma Dermalog – zu diskreditieren.
Ähnliche Beispiele finden sich immer wieder und in zahlreichen Ländern: Ein unterlegener Konkurrent verbreitet ein Gerücht, um dem erfolgreichen Wettbewerber zu schaden. Es werden vermeintlich „kritische“ Gruppierungen geschaffen und finanziert, die dann den Auftrag erhalten, besonders „kritisch“ gegenüber der konkurrierenden Firma vorzugehen. Eine Taktik, die in Seminaren der in Paris ansässigen „Schule für den Wirtschaftskrieg“ diskutiert wird und in Zeiten von Competitive Intelligence zum Standardrepertoire globaler Konkurrenzkämpfe gehört.
CEBAS bzw. der dahinter stehende Konkurrent war in diesem Sinne sicher „erfolgreich“, denn bis heute muss sich Dermalog juristisch gegen Behauptungen wehren, die durchweg und zum Teil im genauen Wortlaut von CEBAS übernommen werden. Die Recherche nach CEBAS führt ins Leere, es finden sich auch keine Zeugen bei den seriösen indonesischen NGOs, welche die Existenz oder gar die Ernsthaftigkeit von CEBAS bestätigen könnten. Auch lassen sich keinerlei Studien, Publikationen oder Kontaktadressen finden.
Bedauerlich ist schließlich, dass auch in Deutschland Journalisten eine Geschichte ungeprüft und ohne Beweise übernehmen, die aus offensichtlichen Gründen in die Welt gesetzt worden ist. Man könnte an dieser Stelle die mangelnde Zeit für saubere Recherche oder das fehlende Geld für Untersuchungen vor Ort anführen, unter dem viele Redaktionen zu leiden haben. Ob dies allerdings bei großen und bekannten deutschen Magazinen ebenfalls so zutrifft, sei dahingestellt.
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